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Der Vcrdauungs - Kanal.
gende Erweiterungen, wie z. B. bei den wiederkäuendenThieren vier, bei den Vögeln zwei u. s. w. Aber bei die-sen ist es immer die letzte, welche mit dem Magen desMenschen analog ist. — Auf der andern Seite verengertsich der Magen allmählig zu einer kleinern Üeffnung, demsogenannten Pförtner (Pylorus) , welche mit einem nachInnen vorstehenden dicken Ring von Muskel/ibern umge-ben ist, die Allem, was noch nicht seinen Zusammenhangverloren hat, oder noch nicht zu einer halbflüssigen Masseverwandelt worden ist, den Weg versperrt; vom Pylorusgeht dann der Magen in die sogenannten dünnen Därmeüber, von denen der erste, der sogenannte Zwölffingerdarmoder das Duodenum, mit seiner hintern Seite unbeweglichin dem hintern Theile der Bauchhöhle festsitzt, und dieAusführungsgänge der Leber und des Pancreas aufnimmt;die folgenden, das Jejunum und llium, haben, bei einergrofsen Leichtigkeit in Veränderung ihrer Lage, eine be-deutende Länge. Das llium ändert sich auf einmal ineinen sehr grofsen, in dem rechten und unteren Theile derBauchhöhle gelegenen Darm um, den sogenannten Blind-darm (Coecum), der so construirt ist, dafs alles, was ausdem llium hineinkommt, nicht-zurück kann, indem eineKlappe, die zwar den Durchgang in der einen Richtungzuläfst, den Zurückgang aber verhindert, sich vor die Oelf-nung legt, ttnd dafs die hineingekommene Masse etwas'länger darin verweilt, bevor sie durcli die aufsteigendeEortsetzung desselben (das Colon ascendens'j weiter ge-schafft wird, Welches letztere sich dann nach einigen Krüm-mungen in den Mastdarm (Intestinum rectum) fortsetzt;dieser öffnet sich nach Aufsen, und ist an dieser Stellemit einem ringförmigen Muskel, dem Sphincter ani, derihn luftdicht verschliefsen kann, versehen. Die drei Bän-der von Muskelfasern der dicken Därme sind viel kür-zer als die Därme, und verursachen durch die Einwebungder übrigen Häute eine Menge hervorstehender Falten, dieverhindern, dafs der Inhalt der Gedärme nicht mit zu gro-fser Schnelligkeit hindurchgeführt werde. Diese Falten ver-