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4,1 (1831) Lehrbuch der Thier-Chemie
Entstehung
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Thierische Wärme.

wurde, mit Wasserstoff Wasser zu bilden, und dafs dabeidieselbe Menge von Wärme, wie bei der Verbrennungdes Sauerstoffgases mit Wasserstoffgas, entstanden sei, soentspricht alles diefs nicht mehr als 0,75 bis 0,S0 von derWärme, welche sowohl grasfressende als fleischfressendeThiere in derselben Zeit verlieren. Hieraus schliefst Du-long, dafs noch eine andere Quelle der Wärme vorhan-den sein müsse.

Ebenso ist das Resultat, welches Despretz aus seinenVersuchen erhielt, der, zu noch gröfserer Sicherheit für seineBerechnung, durch eine besondere Untersuchung bestimmte,wie viel Wärme von einem gegebenen Gewicht Kohlenstoffund Wasserstoff beim Verbrennen entwickelt wird *). Ichwerde beispielsweise einen von Despretzs Versuchen an-führen:

Das Thier war ein altes Kaninchen. Der Versuchdauerte eine Stunde und 36 Minuten, die Temperatur war~j-8°,37. Das Volumen der Luft ist in Litres angegeben.

Volumen der Luft vor dem CIO,079 Sauerstoffgas

Versuch 47,993 £37,914 Stickgas

3,076 Kohlensäuregasi,023 Sauerstoffgas743 Stickgas.

Folglich hatte das Thier Kohlenstoff als 3,076 Litres Koh-lensäuregas abgegeben, während 0,980 Litres Sauerstoff-gas absorbirt wurden, ohne von Kohlensäuregas ersetzt zuwerden, und unter Entwickelung von 0,839 Litres Stickgasvom Blute des Thieres. Der verschwundene TJieil Sauer-stoffgas beträgt i von dem in Kohlensäuregas verwandel-ten, und £ vom Volumen des aus der Luft weggenom-menen Sauerstoffgases.

Volumen der Luft nach

dem Versuch 47

r 3,076, 1 6,023

842 [38,743

*) Er fand, dafs I Th. Kohle zu Kohlensäure verbrannt, io 4 j 2Th. Eis von o°, und dafs l Th. Wasserstoff auf dieselbe Weise3 l 5,2 Th. Eis schmilzt. Diese Zahlen geben dasselbe Quan-tum von Wärme für dasselbe Quantum von Sauerstoff an; alleinin einer späteren Angabe führt er an, dafs die Wärme, welchevon einem gegebenen Gewicht Sauerstoff entwickelt wird, indemes sich mit Kohle zu Kohlensäure vereinigt, sich zu der, welchevon derselben Quantität entwickelt wird, indem sie sich mit Was-serstoff zu Wasser vereinigt, wie 2967 : 2578 verhält.