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4,1 (1831) Lehrbuch der Thier-Chemie
Entstehung
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115
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Thierische Wärme.

115

Thi ere.

Blutkiigel-chen inProcentvom Blut.

Mittlere

Tempera-

tur.

Pulsschlagin derMinute.

Athemzugein derMinute.

Taube ....

15,57

i 42°

136

34

Huhn ....

15,71

41,5

140

30

Ente.

15,01

42,5

110

21

Rabe ....

14,66

42,5

110

21

Reiher ....

13,26

41

200

22

Simia Callitriche

14,61

35,5

90

30

Mensch . . .

12,92

37

72

18

Meerschwein . .

12,80

38

140

36

Hund ....

12,38

37,4

90

28

Katze ....

12,04

38,5

100

24

Ziege ....

10,20

39,2

84

24

Hase ....

9,38

38

120

36

Pferd ....

9,20

36,8

56

16

Schaaf ....

9,00

38

Inzwischen läfst sich gegen diese Aufstellung der Ein-wurf machen, dafs z. B. der Affe mehr Blutkügelchen,einen schnellem Puls und Athem, aber eine geringere

Wärme als der Mensch hat, während dagegen das Pferdmit nur |. so viel Blutkügelchen, aber langsamerem Puls undAthmen, fast dieselbe Temperatur wie der Mensch hat.

Nachdem alle diese angeführten Untersuchungen zuihrer Zeit angestellt waren, zeigte Dulong, durch seineschon oben erwähnten Versuche, dafs, wenn man das vonLavoisier und de La place erhaltene Resultat über diebei Verbrennung der Kohle entstehende Wärmeentwickelungeiner Berechnung über die thierische Wärme zu Grundelegt, und dabei annimmt, dafs eine durch das Athmen ge-bildete gleiche Quantität Kohlensäuregas dieselbe Quanti-tät entwickelter Wärme voraussetzt, als wenn Kohle inSauerstoffgas verbrennt, diese bei pflanzenfressenden Thie-ren nur T 7 S , und bei fleischfressenden ungefähr der Hälfteder Wärme entspricht, welche das Thier in gleicher Zeitdurch das umgebende Medium verliert. Nimmt man da-bei an, dafs der verschwindende Sauerstoff dazu gebraucht

S *