Thierische Wärme.
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Thi ere.
Blutkiigel-chen inProcentvom Blut.
Mittlere
Tempera-
tur.
Pulsschlagin derMinute.
Athemzugein derMinute.
Taube ....
15,57
i 42°
136
34
Huhn ....
15,71
41,5
140
30
Ente.
15,01
42,5
110
21
Rabe ....
14,66
42,5
110
21
Reiher ....
13,26
41
200
22
Simia Callitriche
14,61
35,5
90
30
Mensch . . .
12,92
37
72
18
Meerschwein . .
12,80
38
140
36
Hund ....
12,38
37,4
90
28
Katze ....
12,04
38,5
100
24
Ziege ....
10,20
39,2
84
24
Hase ....
9,38
38
120
36
Pferd ....
9,20
36,8
56
16
Schaaf ....
9,00
38
—
—
Inzwischen läfst sich gegen diese Aufstellung der Ein-wurf machen, dafs z. B. der Affe mehr Blutkügelchen,einen schnellem Puls und Athem, aber eine geringere
Wärme als der Mensch hat, während dagegen das Pferdmit nur |. so viel Blutkügelchen, aber langsamerem Puls undAthmen, fast dieselbe Temperatur wie der Mensch hat.
Nachdem alle diese angeführten Untersuchungen zuihrer Zeit angestellt waren, zeigte Dulong, durch seineschon oben erwähnten Versuche, dafs, wenn man das vonLavoisier und de La place erhaltene Resultat über diebei Verbrennung der Kohle entstehende Wärmeentwickelungeiner Berechnung über die thierische Wärme zu Grundelegt, und dabei annimmt, dafs eine durch das Athmen ge-bildete gleiche Quantität Kohlensäuregas dieselbe Quanti-tät entwickelter Wärme voraussetzt, als wenn Kohle inSauerstoffgas verbrennt, diese bei pflanzenfressenden Thie-ren nur T 7 S , und bei fleischfressenden ungefähr der Hälfteder Wärme entspricht, welche das Thier in gleicher Zeitdurch das umgebende Medium verliert. Nimmt man da-bei an, dafs der verschwindende Sauerstoff dazu gebraucht
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