TJiicrische Wärme.
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Das Gefäß, worin das Tlrier. und das Gas eingeschlos-sen waren, war von Wasser umgeben, dessen Gewicht25387-i Grammen betrug, und die Temperatur dieses Was-sers war unter dem Versuche um 0,703 eines Grads ge-stiegen. Druckt man dann mit 100 die Wärme aus, welchedas Thier während des Versuchs verlor, so könnte die Bil-dung von Kohlensäure davon 68,5, und die Bildung vonWasser 21,9 hervorgebracht haben, wobei also das Thier9,6 mehr verloren hätte, als durch die Oxydation entstan-den ist. Bei einem andern Versuche mit demselben Ka-ninchen ging der Wärmeverlust bis auf 14. — Despretzhat das Einzelne von 16 solchen Versuchen mit sowohlfleischfressenden als pflanzenfressenden Säugethieren undVögeln angegeben, und schliefst daraus, dafs bei den fleisch-fressenden im Vergleich mit den pflanzenfressenden Thie-ren der Wärmeverlust bedeutend gröfser ist, als die Wärmebeträgt, von der sich annehmen labst, daß sie durch Oxy-dation beim Athmen ersetzt worden sei. Bei Despretz’sVersuchen betrug das möglicherweise durch das Athmenersetzte Maximum von Wärme nicht unter 0,7, und nichtüber 0,9; allein aus diesen interessanten Versuchen ziehtDespretz den gewiß nicht einwurfsfreien Schluß: „daßdas Athmen die hauptsächlichste Ursache der Entwicke-lung der thierischen Wärme sei, und daß die Verdauung,die Bewegung des Blutes, und die Reibung verschiedenerTheile das ersetzen können, was an der durch das Athmenhervorgebrachten fehle. “
Gewiß ist es indessen, dafs sowohl seine als Dulong’sVersuche zeigen, dafs die Wärmeentwickelung im Körpernoch eine andere Quelle haben müsse, und dafs, wenn eseine solche andere Quelle gibt, gewiß auch die ganzethierisclie Wärme aus ihr abzuleiten sei. Das Athmen hatdann nicht mehr Theil daran, als dafs es, gleich den übri-gen Prozessen im Körper, die Bedingungen vorbereitet,ohne welche die Wärmeentwickelung nicht statt findenkönnte; allein eine unmittelbare Wärmeentwickelung durchVeränderung der Luft in den Lungen scheint "nicht stattzu finden. .