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Untersuchung des Blutkuchens.
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des trocknen Faserstoffs ausmacht. Diese Asche ist wedersauer noch alkalisch, hinterläfst nach dem Aul lösen in Salz-säure Spuren von Kieselerde, und besteht hauptsächlich ansphosphorsaurer Kalkerde, etwas phosphorsaurer Talkerde,und einer sehr unbedeutenden Spur von Eisen. Der Faser-stoff von Ochsenblut ist weit schwieriger völlig zu Aschezu verbrennen, als der von Menschenblut, was davon her-rühren mag, dafs ersterer mehr phosphorsaure Kalkerdeals letzterer enthält, wodurch die Asche halbgesclnnolzenwird und die Kohle mehr vor dem Verbrennen schützt.Vor dem Verbrennen lassen sich die Bestandteile derAsche nicht durch Säure ausziehen und scheinen daher zuder chemischen Zusammensetzung des Faserstoffs gehörtzu haben.
In geronnenem Zustand ist der Faserstoff sowohl inkaltem als in warmem Wasser unlöslich; aber beilange fortgesetztem Kochen mit Wasser verändert sichseine Zusammensetzung; er schrumpft zusammen, erhärtetund zerfällt zuletzt bei dem geringsten Druck. Es ent-wickelt sich hierbei kein Gas, aber die Flüssigkeit wirdunklar und enthält nun eine aus den Bestandt heilen desFaserstoffs neu gebildete Substanz aufgelöst. Dampft mandie filtrirte Auflösung ab, so bleibt eine feste, spröde,blafsgelbe Masse von angenehmem Fleischbrühgeschmackzurück, die wieder in Wasser löslich ist. Diese Auflösunghat keine Aehnlichkeit mit einer Leimauflösung, sie gela-tinirt bei keinem Grad der Concentration, und wird zwardurch Galläpfelinfusion gefällt, aber in einzelnen Flocken,die in der Wärme nicht zu einer elastischen Masse zusam-menbacken, wie der mit Leim und Galläpfelinfusion er-haltene Niederschlag. Die schmeckende lösliche Substanz,in die der Faserstoff durch Kochen theilweise verwandeltwird, ist also kein Leim. Der beim Kochen ungelöst blei-bende Theil des Faserstoffs hat alle Charactere dieser Sub-stanz verloren, gelatinirt nicht mehr mit Säuren oder Al-kalien, und wird nicht mehr von Essig oder kaustischemAmmoniak aufgelöst.
In noch feuchtem Zustand mit Wasserstoffsuper-
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