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Untersuchung des Blulkuchens.
werden können. Allein diefs gellt nichl, und man mnlssich mit der Trennung der Bestand)heile des Blmes be-gnügen, so wie sie durch das Gerinnen bewirkt wird.Der so gebildete, zusammengezogene und schwimmendeKuchen wird Blutkuchen (Cruor , Crassa.me.ntum san-guinis), und die Flüssigkeit, worin er schwimmt, Blut-wasser (Serum sanguinis) genannt. Wir werden dieseUntersuchung in die des ßlutkuchens und die des Blut-wassers eintheilen, und ich werde den Angaben hierübervorzüglich meine eigenen analytischen Untersuchungen zuGrunde legen und die Angaben Anderer besonders nennen.
A. Untersuchung des Blutkuchens.
Der Blutkuchen ist roth und weich, und ist mit Vor-sicht aus dem Blutwasser zu nehmen, um nicht einen Theildes Farbstoffs zu verlieren. Er ist mit ßlutwasser durch-triinkt, was die Ursache seiner WeichheiL ist. Um denFaserstoff und Farbstoff von den festen Bestandteilen desBlutwassers zu trennen, hat man mehrere Wege eingeschla-gen, von denen jedoch keiner seinem Endzweck absolutentspricht. Der einfachste, und derjenige, dessen ich michbediente, war, den Kuchen mit einem scharfen Messer indünne Scheiben zu schneiden, diese dann auf vielfach zu-sammengelegtes Fliefspapier zu legen, und dieses so oftzu erneuern, als es noch von den aufgelegten Scheibenbefeuchtet wird. Sobald diefs auch beim Pressen nichtmehr der Fall ist, ist wenig oder nichts mehr vom Blut-wasser zurückgeblieben, und die Scheiben haben sich dannsehr bedeutend zusammengezogen. Ihre Masse ist jedochnoch weich und biegsam. Durch Aufweichen in reinemWasser zerlegt man sie in sich auflösenden Farbstoff undin ungelöst bleibenden Faserstoff.
Der Faserstoff schliefst hartnäckig eine PortionFarbstoff ein, und mufs daher so lange wiederholt infrischem Wasser geknetet werden, als dieses noch davongefärbt wird. Man bekommt ihn dann zuletzt ganz farb-los und weifs, in weichen, langen, verwirrten fädigenoder bänderartigen Massen, deren Volum, in Vergleich