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Die INerven.
ihre chemische Zusammensetzung ist mit (1er anderer Häuteanalog, und bei Abhandlung der Häute im Allgemeinenwerde ich das über ihre chemische Natur Bekannte an-führen.
In den Höhlungen im Gehirn, den sogenannten Ven-trikeln, findet sich eine geringe Menge einer Flüssigkeit,deren Endzweck zu sein scheint, die Wände dieser Kam-mern von einander getrennt zu halten, da sie bei völli-ger Berührung zusammenwachsen würden. Diese Flüssig-keit ist als ein mit vielem reinen Wasser verdünntes Blut-wasser (Serum) zu betrachten. Von gleicher Zusammen-setzung und für ähnliche Endzwecke bestimmte, sind nochähnliche an mehreren Orten im Körper enthalten. BeiBeschreibung der serösen Häute werde ich auch die Zu-sammensetzung dieser Flüssigkeit anführen. Wird die Ab-sorption derselben verhindert, während ihre Absonderungunaufhörlich fortfährt, so nimmt die Menge des Wassersin diesen Kammern beständig zu, und es tritt der vorhererwähnte Zustand ein, in welchem das Gehirn zu einemSack ausgedehnt wird, und wobei sich auch die Schädel-knochen ausdehnen, aber dünner werden, so dafs derRaum für das Gehirn um das Vielfache gröfser wird alszuvor. Obgleich dieser Zustand zuletzt den Tod mit sichführt, so bleiben doch dabei die Seelenkräfte noch langeungestört.
2. Die Nerven.
Die Nerven sind Röhren, im Innern mit feinen häu-tigen Blättern durchwebt, deren Zwischenräume mit Ge-hirnmark angefüllt sind. Sie entspringen mit ihrem einenEnde im Gehirn oder Rückenmark, und endigen mit einerzuletzt nicht mehr verfolgbaren Verzweigung in der Massealler einzelnen Theile des Körpers. Die im Gehirn ent-springenden endigen in den Sinnesorganen, den dem Wil-len unterworfenen Muskeln, und noch in einigen andernOrganen, wie z. B. dem Magen. Dagegen dringen die imRückenmark entspringenden Nerven durch eigene Oeff-nungen zwischen den Hals-, Rücken - und Lendenwirbeln,
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