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4,1 (1831) Lehrbuch der Thier-Chemie
Entstehung
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Die iNcrvcn.

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verdicken sich aber bald in ihrem Verlaufe zu eigenthüm-lichen, gröfseren oder kleineren Knoten, die man Gan-glien nennt, aus denen dann eine grofse Anzahl einzelnerNerven gleichsam wieder strahlenartig auslaufen. DieseNerven sind weniger voluminös, und gehen zu den fürdie Secretionen und Excretionen bestimmten Organen, sowie zu den der Willkiihr nicht unterworfenen Muskeln.Ans dem Ende des Rückenmarks (der Cauda ecjui/ia ,) da-gegen gehen wieder Nerven aus, die keine Ganglien bil-den und den aus dem Gehirn entspringenden gleichen;sie gehen zu den unteren Extremitäten. Sowohl in denoberen als unteren Extremitäten verlaufen die Nerven inBegleitung mit den 'Blutgefälsen, und bilden öfters dickeGeflechte, die sogenannten Plexus.

Das Nervenmark ist nicht so genau untersucht, wiedas Hirnmark, scheint aber mit demselben eine ganz ana-loge, wenn nicht gleiche Zusammensetzung zu haben. Vau-tjuelin gibt darüber" an, dafs das Nervenmark mehr Ei-weifs, aber weniger Stearin und mehr Elain als das Hirn-mnrk enthalten. Kocht man Nerven mit Alkohol, so schmilztdas Elain aus und sinkt in der Flüssigkeit zu Boden. Da-bei werden die Nerven durchscheinend, da nun ihr Ka-nal nur Eiweifs enthält. Kocht man sie mit Wasser, soschwellen sie auf, ohne sich aufzulösen, und nach Verdun-stung der Flüssigkeit bleibt etwas Leim von aufgelöstemZellgewebe, welches die Nerven äufserlich umkleidet undsie zu Geflechten zusammenhält, zurück. Legt man dieNerven in eine schwache Lauge von kaustischem Kali, solöst sich das Eiweifs des Marks auf, das Fett schlämmtsich in der Flüssigkeit auf und die Nervenhaut bleibt, beistarker mechanischer Behandlung, als ein offener Kanalunangegriffen zurück, sonst aber mit den vorher vom Markangefüllten, leeren Räumen, umgeben mit dünnen häuti-gen Wänden, die man am besten bei feinen Scheiben vongröfseren Nerven sieht, wenn man sie nach Auswaschungdes Marks unter dem Microscop betrachtet.

Diese, von den AnaLomen Nevrilema genannte HauttsL eine ForLselzung der nächsten Bedeckung des Gehirns,