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4,1 (1831) Lehrbuch der Thier-Chemie
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Gehirn und Rückenmark.

lieh. Die Auflösung bietet alle Eigenschaften einer Eiweifs-Auflösung dar und enthält deshalb auch sehr wahrscheinlichEiweifs, wiewohl es sehr möglich wäre, dafs das Geliirn-Eiweifs in einiger Hinsicht Verschiedenheiten vom 1 HutEiweils zeigte. Da diefs jedoch noch nicht durch Ver-suche erwiesen ist, so verweise ich hier auf die Beschrei-bung des Eiweifses bei Untersuchung des Blutes.

Folgende sind die summarischen Resultate der vonVauquelin und John angestellten Gehirn-Analysen:

V a u q n el i n.Menschenhirn.

Eiweifs . . .

. . 7,00

Hirnfett

4,53^

. 5,23)

TElain

0,70j

Phosphor . . .

. . 1,50 y

Fleischextract

, .

. . 1,12

Säuren, Salze und Schwefel 5,15 1

Wasser . . .

. . 80,00100,00

.T o Ii n.

Sul »slamia corlicnlisvom Kalbshirn.10

15

75 80

100 .

Nach John ist die Menge des Fettes im weifsen Hirn-mark gröfser, und sein Eiweifs von härterer Consistenz alsim grauen.

Das Rückenmark ist eine Fortsetzung des Gehirns,es kommt aus der grofsen Oeffnnng in dem hinteren Theileder Basis des Schädels als eine Fortsetzung eines unter demkleinen Gehirn gelegenen, höchst empfindlichen und für dasLeben wichtigen Theiles, welchen die Anatomen Mrdullaoblongata nennen, geht: dann durch die Hals- und Rücken-wirbel bis in die Lendenwirbel, nimmt dabei eine gröfsereFestigkeit, ein dichteres Gewebe an, und endigt sich untenin Gestalt eines Nervenpinsels, den die Anatomen auch ver-gleichungsweise Cauda equina genannt haben, und wovondie Nerven durch eigene Oeffnungen zwischen den Wir-beln hindurchdringen. Es hat sein graues und sein weifsesMark; ersteres aber nur in sehr geringer Menge und in demRückenmark so gelegen, dafs es bei einer queren Dnrcli-schneidung des letzteren eine kreuzähnliche Figur bildet.

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