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4,1 (1831) Lehrbuch der Thier-Chemie
Entstehung
Seite
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Gehirn und Rückenmark.

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6. Die Organe der Bewegung, nämlich die Muskeln,Knochen, Knorpel, Sehnen und Häute, und im Zusam-menhang mit diesen das Zellgewebe und das Fett.

7. Die Geschlechtsorgane und die ihnen eigenthüm-lichen Flüssigkeiten.

S. Eigenthiimliche Stoffe aus dem übrigen Thierreich,die nichts Entsprechendes beim Menschen haben, wie z. B.Horn, Moschus, Bibergeil, Cantbaridin, Spinnewebe u. s. w.

9. Producte von der Zerstörung tbierischer Stoffe durchEinwirkung von Wärme, Wasser, Luft und andern Rea-gentien.

I. Nervensystem.

Unter dem Nervensystem begreift man das Gehirn,das Rückenmark und die Nerven, die alle zu einem ge-meinschaftlichen Ganzen verbunden sind, worin das thie-rische Leben eigentlich seinen Sitz hat.

1. Gehirn und Rückenmark.

Das Gehirn liegt in der Kopfhöhle, umgeben von har-ten und starken Knochen, die dasselbe vor äulserer Ge-walt und Formveränderung schützen. Die Anatomen thei-len dasselbe in das grofse und das kleine Gehirn (Cere-brum und Cerebellum) ein. Das grofse ist oben ein Stückder Länge nach in zwei Hälften getheilt, welche aus gleichbeschaffenen und symmetrischen Theilen bestehen. Daskleine scheint nicht so deutlich aus doppelten Organen ge-bildet zu sein. Die Form des Gehirns ist für das Studiumder Thier-Chemie gleichgültig, da wir den Zusammen-hang zwischen seiner Form und seinen Verrichtungen nichteinsehen; und im Allgemeinen mag daher von seiner Bil-dung nur die Beschreibung gegeben werden, dafs es einemSack von dickem Zeuge zu vergleichen ist, den man zu-sammengelegt hat, um ihn in einen kleineren Behälter brin-gen zu können. Dieses Gleichnifs ist zuerst von Gail ge-braucht worden. So sieht auch das Gehirn aus, wenn mandasselbe durch Wegnahme eines Theiles der Schädelkno-