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6 (1859) Das Erbtheil des Vaters Die Aussteuer
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Siebenter Auftritt.

D eIoI» cr. Ma da IN D v min i q » e.

Mad. Oom Iniguc. Sind Sie sehr eilig, lieber Vater

Ocloincr. Jal

Mad. Ooininlgiic. Mein Mann wünscht, daß ich

Ocloincr. Und Dein Vater verlangt diesen Augenblick.Gib mir den Vorzug! Du weißt, daß davon in sechs Jahren nie-mals die Rede war

M ad. Oo »IinIguc (»Übergeschlagen). Befehlen Sie

Lei» in er (herzlich). Du weißt, daß ich Deinen Mann sozärtlich liebe, als Dich.

Mad. Lomiuignc. Sie geben uns jeden Tag Beweisedavon. Wir können das kostbare Geschenk, was Sie heute geben,nicht inniger verehren, als jeden liebevollen Blick, den Sie unsschenken.

Ocloincr. Julie! belohne Deinen Vater für seine Liebe!

Mad. Lo ini n i g nc. Kann ich das? Sagen Sie mir schnell,wodurch? (Sie faßt seine beide» Hände.)

Ocloincr. Durch ein Versprechen, das ich von Dir unbe-dingt fordere.

Mad. O o »liniisll c (zieht unwillkürlich eine Hand zurück). EinVersprechen?

Oclomcr. Du wankst?

Mad. Oomlniiiiic. Mein Herz wankt nicht, und IhrHerz, lieber Vater, hat gewiß bedacht, daß ich Pflichten habe

Ocloincr. Die Pflicht für Deinen Vater ist die ältere.Gelobe mir, daß Du mich nie verlassen willst!

Mad. Oo III inl >1 II e (erschrocken). Mein Goit! Ist dcnn davondie Rede?

Jffland, thcatral. Werke. VI.

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