185
von seiner Freude nichts ausplaudern — aber seine Geschäftigkeitmacht mir eine so rührende Freude, daß ich es nicht über michgewinnen kann, zu schweigen.
Dominique Vater. Sie müssen nichts verrathen — eine(Überraschung lasse ich nicht verderben. Aber jetzt muß ich HerrnDelomer haben. Mein Seele! er muß daher kommen. Wirhaben mancherlei mit einander abzumachen. Kleiner, lauf hin,rufe mir den Bruder Delomer!
Das Lind. Den gnädigen Großpapa? Ja, ich rufe ihn.
(Geht ai.)
Dominique Vater. Der Mann ist so brav; warum willer doch mit Gewalt gnädig seyn?
Dominique Sohn. Aus seinem Vaterlande verbannt —ergreift man ohne Wahl ein Spielwerk, sich zu zerstreuen.
Mad. Dominique. Seit der Vater auf deutschem Bodenlebt, findet er einen eignen Genuß in dem unbeschränkten Herr-schaftsrechte einzelner Gutsbesitzer.
Dominique Sohn. Sein einziges Bestreben geht dahin,dieß Glück seinen Kindern zu hinterlassen.
Dominique Vater. Hm! Wunderlich, wenn er ihnenGeld hinterläßt —
Zweiter Auftritt.
Vorige. Delomer.
Delomer. Sie verlangen nach mir, lieber Bruder?Dominique Vater. Von Herzen.
Delomer. Mein Freund, mein Vater, mein Wohlthäter!Umarmen Sie mich doch von ganzer Seele!