Dominique Vater. Ja, bei Gott! von ganzer Seele.(Sic umarmen sich.) Er sieht noch recht wacker und ansehnlich aus,der Bruder Delomer.
Detonier. Ihr Besuch macht mich so glücklich. Ich binstolz darauf, Ihnen meine liebevolle Verehrung zu beweisen.
Dominique Sohn. Das ist ein Geburtstagsgeschenk, wasIhnen der Himmel reich vergelte! Dieser Empfang meines ehr-würdigen Vaters rührt mich so, daß ich meine Freudenthränenmit dankbarem Entzücken auf Ihre liebe Hand fallen lasse. —
Delomer (droht ihm sanft). Dominique I
Dominique Sohn. Nehmen Sie immer die Huldigungfür Ihre Empfindung an, sie kommt aus dem Herzen.
Delomer. Aber, lieber Sohn, welchen andern Empfangkonnten Sie erwarten? Was wäre ich ohne Ihren Vater? Ver-lasse mich alles Glück, wenn ich das je vergesse!
Dominique Vater (zu s-lncm Sohn). Der Mann ist brav.Seine Gutsherrlichkeit steht unter der Herrschaft seines Herzens.Drum wird sich das übrige schon finden.
Delomer. Das übrige — — Kinder, laßt mich einenAugenblick mit dem Vater allein!
Dominique Vater. Ach, warum allein?
Delomer. Einen Augenblick nur!
Dominique Vater. Lange kanns nicht seyn. Mein wei-tester Weg ist gemacht — was noch übrig ist — das müssen wirHand in Hand gehen. — Nun so geht; aber in der Nähe müßtIhr bleiben, daß ich Euch gleich haben und rufen kann; denn —(er nimmt dlc Klnder Lei Seite) es gibt hier noch etwas von
Freude.-Kein Gelb. Mein Seele! Ihr habt damals alles
von mir gekriegt; — aber etwas, das dem Herzen noch besserthut, als Geld.