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6 (1859) Das Erbtheil des Vaters Die Aussteuer
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Mad. Lominiquc. Heute liege das Spielwerk da zurSchau! Morgen legen wir es in den Schrank.

Lominigiic. Und brauchen es nie.

MaL. Lomiuiguc. Nie!

8 oIIIiuI >1 IIr (reicht ihr die Hand). Habe Dank I

Mab. 8 o »Iiui <1 uc. Habe Geduld mit des Vaters Schwache,und empfinde seine Liebe!

üomiinqnc. Das gräfliche Gut und die Herrschaft kannich nicht besitzen wollen.

MaL. 8ominlguc. Auch nicht als Bürger?

8 am i u i g u c. Auch nicht als Bürger. Ach! ich habe dazumehr als eine Ursache.

MaL. 8omlniqiic. Die Du nicht nennen willst?

8oininil>uc. Liebst Du mich, so thust Du die Frage nichtwieder.

Mab. Homiuiisnc. Nur heute Frieden! Nur umFrieden bitte ich Dich für heute!

8 omin lgnc. Wir werden morgen nicht weiter kommen,als heute.

MaL. 8»minigut. Bei dem Andenken, was hier so oftuns glücklich machte bei Deines ehrwürdigen Vaters Andenken,bitte ich Dich hoffe auf eine milde Wendung der Dingel

8 lNIliuiglie (reicht ihr die Hand). Ich will es.

MaL. 8o»iiniquc. Bei diesem Namen hat noch niemandetwas vergeblich von Dir gebeten. (Sie umarmt ihn.)

8o»iiiligiie. Daß er hier wäre! Daß sein gerader froherSinn zwischen uns entschiede! Ach, er würde jeden von uns sanftauf die Stelle leiten, wohin er gehört.