Marquis. Daß der Herr Delomer den Handel auf-gegeben hat —
Dominique. Nun, da hat er recht. Es mag ihm wohlmanches zu Glück geschlagen seyn. Er war immer im Handelein unternehmender Mann, ein sehr verständiger Mann; aber kühn,gewaltig kühn. Es ist gut, daß er aufgehört hat: so ist er mmsicher im Hafen.
Marquis. Und ich auch. Ich mit ihm.
Dominique. Sie mit ihm? Wie verstehe ich das?
Marquis. Wackerer Mannl Ehrwürdiger Weltbürger IIch habe auf der Reise, wie ein armer Ausgewanderter, mich zuIhnen gesellt. Ich habe nach meiner wenigen Baarschaft kümmerlichgelebt. Sie haben es nicht dulden wollen; ich mußte auf IhreKosten mit Ihnen reichlich zehren —
Dominique. Nun, warum denn nun davon Aufhebensmachen? Sie geben sich mir als ein Busenfreund des HerrnDelomcr zu erkennen; und das ist doch wohl für mich Anweisunggenug, nicht zu leiden, daß Sie Salz und Brod essen?
Marquis. Aber die brüderliche Art, womit Sie das Ihrigemit mir getheilt haben —
Dominique. Pah! Lassen wir das! — Es ist Unglücksgenug, daß die Uebel, die im Großen geschehen, nur im Kleinenwieder gut gemacht werden.
Marqni s. Jetzt, lieber Freund, bin ich nicht mehr arm.
Dominique. Nicht? Nun desto besser! Aber was stehenwir hier noch länger? Nun muß ich zu den Kindern.
Marquis. Sie wollten ja erst erforschen, ob —
Dominique Nichts mehr — mags, daß ich morgen einwenig schelten muß. — Heute will ich segnen, und ich kann aufder Stelle hier nicht mehr ansbauern. —