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6 (1859) Das Erbtheil des Vaters Die Aussteuer
Entstehung
Seite
149
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8 oininn>»c. Liebe Freundin, es gibt Besorgnisse, die alleindem Manne gehören.

Mad. Lomiiiiguc. Wenn es der Frau an Muth fehltund an Willen, sie zu tragen. Seit wann scheine ich Dir soschwach?

8omi»iqnc. Seit ich mich selbst unzuverlässig gefundenhabe, lege ich leine erdrückende Last auf andere.

Mai». 8 om ini giir. Unzuverlässig? Du?

D o iiii nig u c. Vergißt Du, was um uns vorgeht? Mannennt mich Baron von Dominique, und ich habe dem ansnnzeitiger Rücksicht nicht widersprochen.

Mad. 8 oiniiiiq ne. Es ist gut, über Thorheiten zu lächeln,und ich halte es für weise, nicht jede Schwäche mit Strenge zuverfolgen.

8o»ilnii>»c. Ich hätte das durchaus nicht zugeben müssen.

Mail. 8o miniq iic Mußtest Du den lächerlich machen,der es sich übersehen hatte, diesen Jrrthnm zu veranlassen?

8oi>ii»iqnc. Von diesem Jrrthume schreibt sich alles, wasmich beengt und beugt

Mad. 8oniiniqnc. Dominique!

8oi»iniqnc. Darauf ruhet das Gebäude der Verkehrt-heiten, die geschehen sind

Mail. Hominiquc. Lieber Dominique!

8oiniiliqnc. Und die uns unmittelbar bevorstehen.

Mad. 8a miniqne. Du hast einen redlichen Mann beiWort und Ehre erhalten; Du hast lieber heimlich leiden, als mei-nen alten Vater lächerlich werden lassen wollen. Nimm dafüreinen Händedruck von Herzen ans, und den Kuß der dankbarenLiebe I

8 o mill i qn c (umarmt sic).