manches von sich, was nachher nicht wieder zu erlangen ist, —Wieder in tiefen Gedanken?
Dominique. Wenn ich meines ehrwürdigen Vaters denke,und daß ich den Anschein gebe, als Ware der wackere Bürgermir zu gering. — Sie glauben es nicht, wie schmerzlich mir dannzu Sinne ist. Ach! wäre er dahin zu bringen gewesen, Pariszu verlassen, lebte er hier mit uns, und führten wir ferner dasLeben thätiger Bürger, wie glücklich wären wir! Welch ein Himmelauf Erden wäre das!
Vclomcr. Konnten wir in der Schreckenszeit zn Paris
bleiben? War es nicht Ihres Vaters ernster Wille, daß wir
flüchten sollten?
Dominique. Ach! daß meine heißen Bitten ihn nicht
vermögen konnten, uns zu begleiten. Sechs Jahre von ihm
getrennt — und seit vier Monaten nicht eine Zeile von ihm
— nicht eine Zeile! Mein Herz ist so bewegt, und heute mehrals jemals.
Delomcr. Haben unsere Freunde nicht vor vier Wochengemeldet, daß er lebe und recht frisch sey?
Dominique. Warum sagt er nicht ein Wort? Bin
ich ihm nicht mehr Werth? — Weiß er, daß ich zugebe, daß
er hier für einen Edelmann ausgegeben wird? Wenn er es
weiß, — so begreife ich sein Stillschweigen. Das wird er mirnie verzeihen.
Delomcr. Morgen davon! Nur heute nicht. Hören Sie
— heute davon nichts!
Dominique. Ich kann meinen Worten gebieten — meinenGefühlen nicht.
Delomcr. Und sehn Sie gegen unsere Gäste recht
freundlich.