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6 (1859) Das Erbtheil des Vaters Die Aussteuer
Entstehung
Seite
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manches von sich, was nachher nicht wieder zu erlangen ist,Wieder in tiefen Gedanken?

Dominique. Wenn ich meines ehrwürdigen Vaters denke,und daß ich den Anschein gebe, als Ware der wackere Bürgermir zu gering. Sie glauben es nicht, wie schmerzlich mir dannzu Sinne ist. Ach! wäre er dahin zu bringen gewesen, Pariszu verlassen, lebte er hier mit uns, und führten wir ferner dasLeben thätiger Bürger, wie glücklich wären wir! Welch ein Himmelauf Erden wäre das!

Vclomcr. Konnten wir in der Schreckenszeit zn Paris

bleiben? War es nicht Ihres Vaters ernster Wille, daß wir

flüchten sollten?

Dominique. Ach! daß meine heißen Bitten ihn nicht

vermögen konnten, uns zu begleiten. Sechs Jahre von ihm

getrennt und seit vier Monaten nicht eine Zeile von ihm

nicht eine Zeile! Mein Herz ist so bewegt, und heute mehrals jemals.

Delomcr. Haben unsere Freunde nicht vor vier Wochengemeldet, daß er lebe und recht frisch sey?

Dominique. Warum sagt er nicht ein Wort? Bin

ich ihm nicht mehr Werth? Weiß er, daß ich zugebe, daß

er hier für einen Edelmann ausgegeben wird? Wenn er es

weiß, so begreife ich sein Stillschweigen. Das wird er mirnie verzeihen.

Delomcr. Morgen davon! Nur heute nicht. Hören Sie

heute davon nichts!

Dominique. Ich kann meinen Worten gebieten meinenGefühlen nicht.

Delomcr. Und sehn Sie gegen unsere Gäste recht

freundlich.