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6 (1859) Das Erbtheil des Vaters Die Aussteuer
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Mth in. Laß mich einen vertraulichen Augenblick von Dirgewinnen.

Uath. Es ist alles abgethan. Sophie heirathet den Amt-mann oder sie schlägt ihn aus wie sie will.

Mt hin. Und die fünf tausend Thaler? Und Sophie inThränen?

Mth. Der Kampf, ob sie, ihre Liebschaft zu erhalten, DeinWitthum vertändeln soll, oder nicht.

Lop hie. Kein Kampf. Ihnen, gute Mutter, bin ichalles schuldig. Nehmen Sie mein Opfer an und zürnen Sienicht über die letzte Thräne: Sie sollen keine mehr in meinenAugen sehen.

Rät hin. Bezahle den Amtmann; achte meiner nicht. Lieberwill ich in jedem Fall Deine Armuth theilen, meine Tochter, alsdas Unglück Deines Herzens. Sollte ich meinen Gram überleben,so erhalte mich von Deiner Hände Arbeit. Von einem Neichthum,den Deine Thränen erwerben, will ich nicht leben.

Mth. Du verwirfst meine Sorge um Dich?

Mthin. Sorge für die Kinder, ich verlange nichts weiter.

Lop hie. Gütige Mutter, ein Opfer für Sie kann nichtschmerzen.

Mt hin. Was ich von Deinem Vater erbitte, ist, daß es

nicht geschehe.-Soll ich Dein Unglück zugeben, damit mein

Eigennutz nicht leide? Was muthest Du mir zu?

Mth tstr-ng). Es ist genug. Ich werde beschließen.

Sophie- Ich bin entschlossen.

Mth. Geh.

Sophie (geht ab.)