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ttath (kalt). Hast Du nicht einen Verkanfbrief von mir be-gehrt ?
Sophie. Das habe ich.
Rath. Wirst Du darauf bestehen?
Sophie. Wenn ich den Amtmann heirathen soll, so werdeich darauf bestehen.
ttath. Glaubst Du, daß ich ihn ausstellen werde?
Sophie (mit Feuer). Nein! Bei Gott! das glaube ich nichtvon Ihnen. Nein!
ttath. Du hast richtig geschlossen, ich werde ihn auch nichtausstellen.
Sophie (mit lauter Freude). So bin ich gerettet.
ttath. Den Amtmann muß ich nun gleich bezahlen. Dazumuß ich die Trümmer und wenigen Neste meines Besitzes opfern.
Sophie (seufzt).
ttath. Diese Reste sind der Unterhalt Deiner Mutter alsWittwe.
Sophie. Was sagen Sie?
ttath. Dem Amtmanne hast Du entsagt — ich bewillige es.Aber dadurch machst Du auch Deine Mutter zur Bettlerin. KannstDu das Dir bewilligen — so hast Du gesiegt. (Er geht. Die Näthiutritt ein, und bleibt, da sic eben Sophie» tu heftiger Bewegung sicht, ihre»Vater zurück zu halte», hinten sichen.)
Neunter Austritt.
Nath. Näthi». Sophie.
Sophie. Nein, das lann ich nicht. Ich will alles für meineMutter thun — alles. Aber cS ist schrecklich, daß ein Vater freindin seinem eigenen Herzen werben kann!