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Zehnter Auftritt.
Rath. Näthin.
Näthin. Du hast meinen Sohn mir genommen — macheauch die Tochter noch unglücklich — was bleibt mir — und wasgewinnst Du?
Nath. Ich handle nach Grundsätzen.
Näthin. Hast Du keine, die für mich sprechen? Hört DeinHerz mich gar nicht?
Nath. Mein Herz redet nicht sür die, die mich haßt.
Näthin. Was habe ich denn begangen?
Nath. Nichts — und doch sehr viel. Dein Schweigen hatmich der Welt verdächtiger gemacht, als Deine Klagen; Deineheuchlerischen Thränen sprechen lauter gegen mich, als Verwün-schungen. Deine Kinder übten ans, was Dein Verstand gebrütet hatte.
Näthin. Welch eine Vorstellung I
Nath. Das Bild meines Lebens.
Näthin. Ich schweige - und hoffe Erlösung von oben. Bisdahin — was steht mir noch bevor? Sage mir alles — behaltenichts zurück — Was willst Du mit mir machen?
Nath. Dich ertragen
Näthi n. So laß mich lieber in die Welt hinaus gehen, daßich Nahrung und ein Obdach mir erwerbe.
Elfter Auftritt.
Lori ge. Morset d.
Morfcld (tritt ein in heftiger Bewegung, er sicht beide an, klopftdem Rath auf die Achsel und winkt ihn bei Seite.)
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Mt
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