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6 (1859) Das Erbtheil des Vaters Die Aussteuer
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Uath. Soll sie vom Mondscheine leben, von Almanachs-gedichten? Der Amtmann ist ein Narr, daß er sie nimmt, dienichts hat; sie soll Gott danken, daß sie sich so bequem setzenkann.

kälhln. Sie ist mein Kind, und ich laste sie nicht ins Ver-derben stürzen.

Kail). Welche neue Ordnung in meinem Hause? Wasmaßest Du Dir an? Kannst Du ihr zu leben geben? Hast Dueinen Heller in mein Haus gebracht, den Sophie ihre Mitgiftnennen kann?

käthiu. Geld hatte ich nicht. Aber das Glück meinesLebens wurde Dir geopfert; nimm das für meine Mitgift an, undlaß um meines so lange Jahre mißhandelten Herzens willen michein Wort für meine Tochter reden.

kath. Ich wollte, Dein Herz Hütte Freuden die Fülle, undDu lebtest mit dem verlaufenen Darner in einem bezauberndenArkadien.

Läthiu. Unempfindlicher Mann Dein Vermögenhast Du verschwendet, ohne Deiner Kinder zu gedenken, beweiseihnen noch, daß Du auch kein Gefühl für sie hast, um ihreAchtung ganz zu verlieren. <Mit Nachdruck und Emvfiudung.l DieMutter ist am Reichthum verarmt die Tochter soll es nicht.(Sie geht.)

Uath lfolgt ihr, und führt fie zurück). Fahren Sie nicht sotriumphirend von dannen. Ihre giftige Predigt will ich einandermal gehörig beantworten.

käthlu (mit ThrLnen). Habe ich nicht fünf und zwanzigJahre alles mit Geduld ertragen?

Lath. In Geschäften führen die Ausrufungen zu nichts.Zur Sache. Der Amtmann Hören Sie wohl zu DerAmtmann hat mir, in Hoffnung auf die Heirath mit Sophien,