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6 (1859) Das Erbtheil des Vaters Die Aussteuer
Entstehung
Seite
61
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keit, die Genug es bleibt bei dem, was ich gesagt habe. Woist der Amtmann?

Räthi ii. Ansgefahren.

R a t h. Der Auserwählte, der Herr Benfeld, hat schon zweimalnach mir gefragt. Die Mamsell Jakobe fangen an mit ihm zuverkehren; sie war bei ihm.

Räthin. Dem widerspreche ich.

Rath. Daß weiß ich: Jakobe war bei ihm.

Räthin. Diese Unwahrheit ist handgreiflich.

Rath. Keine von euch geht den geraden Weg. Die Aller-unbedeutendste steht im Wege und macht Forderungen. Die Jakobewerde ich vornehmen und fortschicken.

Räthin. Das alte, arme Mädchen!

Rath. Ich will mir Luft machen, dafür stehe ich. WasSophien anlangt

Rüth in. Der Amtmann ist unzufrieden mit ihr; aber be-denke nur

Rath. Sie soll mich nicht aufs äußerste treiben. Der Amt-mann ist dumm, aber reich. Sie mag ihn beherrschen und glücklichseyn: nehmen muß sie ihn.

Räthin. Sie hat sich bestimmt erklärt, daß sie ihn nichtwill, und Zwang lasse ich ihr nicht anthnn.

Rath. Was fällt Dir ein?

Räthin. Meine Pflicht.

Rath. Nachdem man mich alles mit dem Amtmann hatberichtigen lasten?

Räthiu. Was Du berichtigt hast, weiß ich nicht.

Rath. Nachdem alles von meiner Seite zu Ende ge-bracht ist?

Räthin. Wurden meine bescheidenen Meinungen dabei ge-hört? Wurde Sophie befragt?