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6 (1859) Das Erbtheil des Vaters Die Aussteuer
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Jakobe (sieht ihr »->chi. Schmücken, um Menschen zn ver-wunden? Das edle Menschenbild zum Schaden brauchen, wie einGeschoß? Was sind das für Sitten I Wo ist die alte Zuchtgeblieben, da wir die Augen uiederschlugen, wenn nns eine Manns-person in den Weg kam, und uns kaum getrauten, ein wenig durchden Fächer zu sehen! O Jugend! Jugend! Du machst ja allesVerkehrt. (Sie geht; an der Thür begegnet ihr der Rath, und der HerrMorfeld z sie verbeugt sich, laßt sic vorbei gehen, betrachtet Herr» Mör-felden und geht hinaus.)

Fünfter Austritt.

Herr Morfclb. Der Rath.

Nath. In diesem Zimmer hier, lieber Herr Morfeld, kom-men wir zum Frühstück zusammen. Nach Tische und des Abendszum Spiel.

Morfrld. Welche Spiele lieben Sie?

Ka!h. Ha! die das Blut ein bischen durcheinander jagen.Einförmigkeit ist mir in den Tod zuwider. Spielen Sie auch?

Morfeld. Selten. Aber ich habe gespielt, stark gespielt.

Kath. Bravo!

Morfeld. Ein großer Theil des Menügen ging in einerunglücklichen Nacht verloren.

Kath. Sapperment! Die Erinnerung muß Ihnen dochnoch Freude machen. Ich kenne nichts herrlicheres, wie den Augen-blick, wo alles gegen alles steht. Das geht elektrisch durch denKörper, wenn man sobald an den Ausgang, bald an den Ein-gang der Welt geworfen wird. Im Spiel ist man Feldherr undKönig! Man ist groß, so lange man beim Spiel ist!