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Jakobe. Hat allemal bei der Ausübung eine verbammlicheFröhlichkeit.
Sophie. Was brachte Sie denn hierher, zu mir, dem gott-losen Mädchen?
Jakobe. Vorsicht wegen des Sekretärin Und — daß ichfragen mag — wer ist der Fremde, der bei uns logirt, der HerrMorfeld?
Sophie. Der ist — Herr Morfeld.
Jakobe. Was ist er?
Sophie. Ein Mensch, der in der Welt herum reist —überall zu Hause ist — ein artiger, wunderlicher Mann.
Jakobe. Artig und wunderlich? Knrioö I Was wunderlichist, kann nicht artig seyn. Wo kommt er denn jetzt her? —
Sophie. Daher, — wo der Kaffee wächst.
Jakobe. Der Kaffee? Der tausend I Was will aber derPapa mit dem Menschen?
Sophie. Er ist ihm von einem guten Freunde sehr em-pfohlen.
Jakobe. So ist's immer. — Es wird auch so ein Spielerseyn, der am frühen Morgen unser letztes bischen Armuth zumHause hinaus trägt.
Sophie. So scheint er mir nicht. — Aber kommen Sie,kommen Sie; ich muß meine Toilette machen — dem Amtmannezu Liebe.
Jakobe. Nun, dem Himmel sey Dank, gehen Sie dochnoch in Sich.
Sophie. Ich muß den Amtmann heute noch tödtlich ver-wunden, liebe Jakobe. Schmücken will ich mich zu dem Ehren-tage, wo der hochedle und wohlweise Herr Amtmann meiner Justizüberliefert, und zu Schaden, Kosten, Aergerniß und Heimreiseverurtheilt wird. (Sie geht ab.)