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Morscld. Aber wenn man anfhört — und aufhören muß?Rath (reibt sich die Stirne). Ha sie transit ßloris inuncki!Froh gelebt, ist lange gelebt.
Morscld. Spielt Madame auch?
Rath (zuckt die Achseln). Manchmal. Patience! (Er nimmtTabak.)
Morscld (geht bei Seite, trocknet sich die Angen).
R a t h. Also das Reisen ist Ihr Vergnügen?
Morse Id. Ja. anders blieb mir nichts übrig.
Rath. Und da sind Sie nun so überall, bald hier, bald da
— und nirgends sind Sie fixirt? Das ist das glücklichste Lebenvon der Welt.
Morscld. Ich hätte mich gern fixirt, sehr gern; das Glückwar mir zuwider.
Rath. Danken Sie Gott, daß es nicht geschehen ist.Morscld. Ich war unglücklich in der Liebe.
Rath. Besser als in der Ehe! Ei lieber Himmel — jetzt
— können Sie thun, was Sie wollen: ist man einmal verheirathet
— dann sind alle Thore geschlossen.
Morscld. Aber eine gute Frau.
Rath. Gibts eine? Die Mädchen sind alle Engel; aber dieFrauen — eine Frau dünkt mich eine Art von Uareeiiausses, einebeständige Reiterei, die hinter des Mannes Handlungen herjagt.
Morscld. Die Nnreeknussee verfolgt nur die Tauge-nichtse; mehr thut sie nicht.
Rath. Und dann die Kinder — so was ist angenehm inden Spieljahren — o ja, charmant. Aber wie hernach? Lernensie nichts, so hat man Sorgen und Aerger; haben sie was gelernt,so sind sie Spione und Hofmeister ihrer Eltern.
Morscld. Sie, Herr Rath — Sie sind doch glücklich?Rath. — Je mm jal — Ich bin Herr im Hause, durchaus