um alle meine Fröhlichkeit bringen. Nun — guter Freund, müssenwir scheiden.
Sekretär. Ohne Hoffnung?
Sophie. Ihre Hoffnung beruht auf eiuem kleinen Worte,und ist doch keine kleine Hoffnung.
Sekretär. Nennen Sie mirS, Sophie.
Sophie. Wenn der ehrwürdige Herr mit dem Kirchenbuchevor mir und dem Herrn Amtmann Dagobert Riemen stände, undfragte: — Sophie, verlangst Du gegenwärtigen Dagobertum zuDeinem ehelichen Gemahl? — so würde ich mit lauter Stimmerufen — Nein! — Adieu, Benfeld. Ans mich rechnen Sie, solange Athem und Laune in mir sind.
Sekretär. Ans mich im Leben und Tobe! Ich versuchealles, ich thue alles. (Er geht ab.)
Vierter Austritt.
Jakobe. Sophie.
Zakobc ldle des SekretÜrS letzte Worte gehört hat). Heda, dagings groß her.
Sophie. Beileibe, ganz klein; sehr muthlos war er, derarme Mann.
Jakobe. Ganz recht! Arme Leute müssen bemüthig seyn.
Sophie. Ich bin aber nicht ein bischen demüthig.
Jakobe. Das sey Gott geklagt!
Sophie. Ich fahre auf rosenfarbnen Wolken, mein Verstandhat dem Herzen nun ganz die Zügel gelaffen.
Jakobe. Das soll heißen?
Sophie. Ich werde Madam Benfeld, und meine gute Ja-kobe soll dann bei mir leben, und vom Morgen bis in die Nachtbeim Kaffeetisch thronen.
Jffland. theatral. Werke VI.
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