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HosraIh. Zieh hin ! Neben diesen redlichen Seelen hat DeinHerz den Rang nicht. Ich schone Dich, und sage nichts mehr.
Madcm. Ucinhold. Nun sollen die Leute auch wissen,warum Du das sagst. Ich spare — ja, ich wuchere auf reichenZins da oben: denn von allem meinem Vermögen soll eine Kirchegebaut werden. Da, nun weißt Du es.
Hofrath. Es gehen hungrige Menschen genug in dieKirchen. Speise sie, so thust Du mehr, als wenn Du ein Hanshinterläßt, das Deinen Namen und Deinen Hochmuth auf dieNachwelt bringt.
Margret he. Sie will es nicht haben, daß Du mich hei-rathen sollst.
Hosrath. O ja, mein Kind; sie weiß nur nicht, wie sie eSanfangen soll, Dich lieb zu haben.
Margret he (läuft hin zu ihr). Seyn Sie mir doch auchgut. Ich bin nicht Schuld, daß er mich haben will; Schwesterund Schwager auch nicht. Das hat die selige Mutter so ausge-macht, die immer sagte: — „Wenn du gut bist, Gretchcn, verläßtdich mein Segen nicht, und du kriegst einen guten Mann."
Madcm. keinho Id. O ich will auch nicht inkommodiren,Jungfer — Wie heißt Sie?
Hosrath. Hinweg, herzlose Kreatur — Baue eine Kirche,und bete daun darin um ein sanfteres Herz. Aber alle Pfänderarmer uothleidender Menschen soll dieß Mädchen an ihrem Hoch-zeitstage Dir anslösen. Diese Blumen sollst Du in ihren Hoch-zeitskranz schenken.
Madcm. Uriii hold. Ei — sieh einmal — Nun — ichwill an das Wirthshaus — Wo ist die Kutsche? Nun — adieu— lieber Bruder. (Sie geht ab.)
The re sc. Ach, Herr Hosrath —