Höhrath. Mein Blut wallt, mein Herz leider — sie gehtund rechnet. Still davon. Laßt »ns Stunden rechnen. (Er reich!Linden Mid Theresen die Hände.) Seyd mir immer willkommen.Statt zwei hundert und vierzig Thaler zahlt Ihr mir künftighundert und zwanzig Thaler Pacht.
Linde u», Therese (umarmen ihn).
Margret he. Schwager, darf ich ihn den jetzt auch küssen?(Linde. Verehre ihn.lTherese. Mache ihn glücklich.
Margret he. So erlaube mir, daß ich Dich küsse, (fi-läuft bin und küßt ihn herzlich) und nimm's nicht Übel, wenn ichvon Herzen an Deinem Halse weine, und gar nicht wieder daWeggehen mag. Du bist so gut, als wir's alle nicht verdienen.Wir sind arme Leute, die Dir ja gar nichts wieder gebenkönnen. Ach du lieber Himmel, was ist das Schade, daß wir soarm sind.
Therese (geht ab).
Hosrath. Hier, in Eurer Kirche, wollen wir uns trauenlassen.
Margret he. Ja, lieber Mann, ihn das. Ich will michrecht schön anthnn; Du mußt einen goldnen Nock anziehen,lieber Mann, da wird das ganze Dorf die Angen recht anf-machen.
Linde. Bst — Schwester!
Hofrath. Laßt sie doch spielen mit meinen Herrlichkeiten,sie bringt mir ja die große Aussteuer einer unverstellten Seele zu.— Sternberg, wir wohnen beisammen; im Sommer hier; Früh-jahr und Spiitjahr auf Deinem Garten.
Cchcimcrath. Ich schweige — und empfinde.