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Hofrath. Nein, mein Kind.
Margrclhc. Bleiben Sie denn noch lange hier?
Hofrath. Ich gehe gleich fort.
Margrclhc (erschrocken). Gleich? (Gerührt.) O weh!
Hofrath. Warum?
Margrclhc. Auf den Abend habe ich Ihnen Fische kochenwollen — und — O gehen Sie doch nicht, guter Herr, ich bitterecht sehr daruin.
Hofrath. Wirst Du wohl ein wenig an mich denken, wennich fort bin?
Margrclhc. Gar zu oft. Aber Sie, werden Sie wohlan mich denken? Nein, ach nein! Wenn Sie vor das Dorf hinaussind, so wissen Sie nicht mehr, wer ich bin.
Hofrath. Margrethe — hast Du mich lieb?
Margrclhc (hastlg). Nein, bei Leibe nicht.
Hofrath (traurig). Margrethe!
Margrethe (mit einem Kmx). Das unterstehe ich michnicht. Gewiß nicht! Aber — seit Sie mir gestern so gut vor-gekommen sind, möchte ich recht oft weinen. Das darf ich denndoch nicht, wegen des Schwagers und der Schwester. — Nun binich gern allein. Es gefällt mir auch gewiß nicht mehr hier wiesonst, wenn Sie fort sind.
Hofrath. Bist Du mir wohl so gut als DeinemSchwager?
Margrethe (lächelt). O ja. (Sie seufzt.) Aber —
Hofrath. Aber?
Margrethe. Ja — ich weiß nicht, wie ich es sagen soll.Es ist — ich bin meinem Schwager recht gut. — Und Ihnen —Ihnen bin ich auch gut. Aber es ist doch nicht so —
Hofrath. Bist Du mir weniger gut?
Margrclhc. Nein, nein, nein! O nein.