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Fünfzehnter Auftritt.
Hofrath Ncinhold. Margrethe.
Hosrath. Sieh da, Margrethel Warum kommst Du nichtnäher?
Margrethe. Ich habe etwas vergessen, Herr —
Hosrath. Was denn?
Margrethe. Meinen Wasserkrug. Es — wird sehr warmheute.
Hosrath (steht ste eine Welle ernst an). „Was frag' ich vielnach Geld und Gut, wenn ich zufrieden bin!"
Margrethe. Gefällt Ihnen das Lied?
Hosrath vnit Empfindung). Ja, mein Kind.
Margrethe. Es hat Sie aber ganz still gemacht, als iches gesungen habe.
Hosrath. Weites mir auch so geht, Margrethel — Ja, ja.Ich habe ziemlich viel Geld und — keine Freude.
Margrethe. Das thut mir recht leid.
Hosrath. Möchtest Du, daß ich glücklich wäre?
Margrethe. Ach Herr, ich wollte meinen ganzen Sonn-tagsanzug darum geben I Gestern Abend, wie Sie hier bei unssaßen, waren Sie so gut, gaben uns die Hände, und das Wassertrat Ihnen in die Angen — Nein, so was habe ich in meinemLeben nicht gesehen! Seit der Zeit denke ich beständig an Sie. —Warum haben Sie mir aber keine gute Nacht gegeben?
Hosrath. Hätte ich das nicht?
Margrethe. Nein, nein! Ich habe mir schon recht Ge-danken darum gemacht. Ich habe Ihnen doch gewiß nichts zuwi-der gethan?