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Madrm. Uelnhold tseufzt). Keine sichereI
Hofrath. Keine reiche? Du List reich.
Madcm. Ucinhold. Gut für das Armuth.
Hofrath. Ich hoffe, Du handelst im Stillen für dieArmen. — Ein Herz ohne Liebe ist mir fürchterlich. — Ja,Schwester, ich halte Dich für sehr unglücklich. Und großenTheils deinetwegen, um Dich nicht aus dem Cirkel DeinerBeschäftigungen für mein Hans zu reißen, habe ich bisher nichtgcheirathct. Aber —
Maltem. Nciuhold. Aber? .
Hofrath. Ich werde älter I
Madem. Neinhold (seufzt). Freilich!
Hofrath. Und bin trockner — als ich den Jahren nach— seyn sollte. Mein Geist wird stumpf, und mein Herz verlangtungestüm nach einer Bestimmung, die es nicht hat.
Madcm. Neinhold. Ach wie würdest Du ein armesWeib so elend machen!
Hosrath. Ich?
Made m. tteiiiho! d. Mit diesen Launen —
Hofralh. Eine Frau konnte sie verscheuchen.
Madcm. ttcinhold. Ja — wenn Du — so einfünfzehn Jahre weniger hättest!
Hofrath. Warum sind sie verloren? (Heftig.) Warum?
Madem. tlcinhold. Ans Liebe nimmt Dich keine mehr.
Hosrath. Freilich! (Seufzt.) Freilich!
M'a d c m. Uci»hold. Des Gelbes wegen. Und wenn Dudessen nur genug hättest für die Capricen unserer Weiber unddieser Zeiten!
Hofrath. So oft hat mich das zurück geworfen! Soll ichdenn dieser Furcht mein Glück immer opfern?