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und der Arzt soll mir nur dann willkommen seyn, wen» er meinmoralisches Uebel behandeln will.
Madcm. Kein ho Id. Moralisches Nebel?
Hosrath. Mein Herz hängt an nichts.
Madcm. ttciuhold. Habe ich Dich nicht so lieb —
Hosrath. Ja, und ich glanbe, ich bin dafür dankbargewesen, als ich so manche Heirath anfgcgcbcn habe, die Dnmir ansgeredct hast. Die Anhänglichkeit an Dich — erfüllt meinHerz nicht ganz.
Madcm. Netn hold. Nun, so ist —
Hosrath. Du brauchst wenig, nm glücklich zu seyn. Einguter Schrank voll schönen Weißzeug — ein Halsband fürDeinen Mops — guter Kaffee — ein sicherer Kapitalbriesund ein schön ansgeputzter Kirchcnstuhl; wenn ich das besorgthabe, so kann ich mit aller brüderlichen Zärtlichkeit nichts mehrfür Dich thun.
Madcm. Neinhold. Für wen könntest Du denn mehrthnn — oder —
Hofrath. Für ein Weib und Kinder.
Made m. Kci» hold. Ist cs meine Schuld, daß Dn ledig bist?
Hofrath. Wenigstens nicht ganz meine Schuld. — AchSchwester I — ich wollte, Du hättest was ich mir wünsche —eine Familie!
Madcm. Uciiihold. Ach nein, lieber Bruder! Habe ichnicht Dich? Und dann die Blümlein im Felde, die Armen —alles ist meine Familie.
Hosrath. Doch »och besser, wenn Du an der Seiteeines guten Mannes Deinen Kindern dafür Gefühle gebenkönntest. — Du weißt, daß ich das von jeher an Dir nichthabe begreifen können. Du hättest wahrlich gute Partien machenkönnen.