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Madcm. UcInhold. Ein junger Mann? Ja derkann Herr seyn. Aber in Deinen Jahren ist man Lei jedemernsten Blicke gegen ein junges Weib Tyrann. Dann kommen diejungen Tröster —
Hofrath. Still — o es ist zu wahr!
Madcm. tlcinhold. Die? Nun — die trösten —
Hosrath. Nichts mehr — ich bitte Dich.
Madcm. Nein hold. Und Du kennst Dich nicht. Duweißt nicht, wie wunderlich Du bist. Sieh — Valentin ließe dasLeben für Dich. Er ist wie unsinnig, er weint sich die Angen ansdem Kopfe über Deine Hartherzigkeit.
Hosrath. Hartherzigkeit?
Müdem. Ucln hold. Niemand meint es so redlich mitDir, als der gute Valentin und ich. Keinen Schritt lassen wirDich ans dem Auge. Jeden Bissen bewachen wir, den Du inden Mnud nimmst. Deinen Athem zählen wir, wenn Du nurein wenig rothe Backen hast. Ans Luft und Wetter achten wir,ehe wir Dich aus dem Hause lassen.
Hosrath. Ach ja, ach ja, es ist so!
Madcm. Neinhold. Und was ist der Dank? Ein gutertreuer Kerl wird gemißhandelt, und der Schwester läßt maus auchfühle», daß sie —
Hosrath. Meine Hand darauf, ich erkenne alle Deine Be-sorgnisse, wenn Du sie auch oft übertreibst.
Madcm. tlcinhold. Uebertreibst? lieber —
Hosrath. Deine Hand! Sol Sey ruhig. Ich thue jaalles, um Ruhe zu haben.
Madcm. tlcinhold. Du mußt aber auch dem armenValentin ein Wort sagen.
Hosrath. Hernach. Bei Gelegenheit.