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Hosrath. So gegen sechs Uhr. — Es war wie Katzen-geschrei.
Valentin. Ah das — ja so. Unsre Minette —
Hosrath. Was fehlt Minetten -
Valentin. Die hat es überstanden.
Hosrath. Minette?
Valentin. Ja! die stiehlt Ihnen nun die gute Milch nicht' mehr weg. Weil sie es denn alle und alle Morgen that, und Sieso böse wurden, wenn dann schlechtere Milch kam, so habe ich,aus Liebe für Sie, gestern vor Schlafengehen — ein stilles, gelin-des Giftchen —
Hosrath. Elender Mensch I
Valentin. Weil Sie aber immer übler Laune wurden,wenn —
Hosrath. Ich hatte das Thier so gern.
Valentin. Und weil sie eben alle Morgen Milch stahl, so —
Hosrath (an sich haltend). Es ist genug.
Valentin. Befehlen Sie Ihren Kaffee?
Hosrath. Nein.
Valentin. Oder —
Hosrath. Ein Glas Master.
Valentin. Den Augenblick, mein Herr Hosrath.
(Er geht.)
Hosrath. Arm' nnd Beine könnte ich ihm entzwei schla-gen! Minette war freilich nur eine Katze — aber — sie strichdoch so freundlich um mich herum, wenn ich nach Hause kam.Manchmal war mir das lieber, als die vielen Worte meiner Schwe-ster — und als der ganze Valentin. — Ich bin böse — ich mußmich in Acht nehmen.
Valentin (bringt Waff-r). Hier, mein Herr Hosrath,