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meinen Dienst ab, und das wenige was ich habe I — Mädchen —füttere mich zu Tode, hörst Du?
Louise. Mein Vater —
Mad. Kuhlicrg. Ach, ich arme Mutter!
Glierkommissär. Ich bin alt — schlecht und recht —brauche nicht viel, und kann auch noch weniger brauchen lernen.Gebt mir ein Kämmerlein unter dem Dache — aber meine Kin-der müssen gut wohnen.
Mab. Knhlicrg. Sie Pressen mir Thränen aus —
Glicrkommissär. Großen Ton hasse ich. Aber wennden Leuten eine Bequemlichkeit des bürgerlichen Lebens abginge,wenn sie Mangel an stiller Hausfreude hätten, wenn ihnen nichtso viel übrig bliebe, mit einem guten redlichen Freund des Lebenssich zu freuen, hie und da einen Elenden zu erquicken, einen Jam-mernden anszurichten, so wollte ich ans Stroh schlafen, mir es amMunde abdarben, wollte Kinder unterrichten und abschreiben —bis sie hätten, daß sie so leben könnten.
Mad. Knhlicrg. Gott sey Dank — für Ihr Herz und IhreVerwandtschaft.
V li e r komm l ssär. Ob's ihnen gleich nicht übel gehen soll.
Kn Hb erg Vater. Nun, meine Liebe, werben Sie nunfröhlich seyn, an meinem Familienfeste?
Mab. Knhbcrg. Ach — wäre Eduard nur auch soglücklich!
Kuhberg Vater. Wird auch werden! — Nun meineKinder! <Sie näher» sich ) Wir sind einig. Junger Mann — ichgebe Ihnen hier meine Tochter. - Machen Sie sie glücklich —sie ist ein gutes Kind.
Mab. kuhlicrg. Mein Herr — seyn Sie doch immerdieses Hauses eingedenk. Louise — vergiß Deine Mutter nicht,