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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
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Seite
76
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und wenn es Euch gut geht vergeßt Eures Bruders nicht.Seyd ihm Nathgeber und Stütze, wenn wir auch nicht mehr sind so wird Euch Gott segnen.

UuHb erg Vater. Ja, darum bitte ich Sie, und auch Sie,würdiger Mannt

Glierkommissär. Von Herzen zwar hätte ich bei derGelegenheit indeß ein andermal.

Zetir ctär. Gott sey mein Zeuge, Sie sollen Sich in keinerErwartung getäuscht finden, mein Vater Liebe MutterSie werden Ihre Tochter glücklich sehen. Eduard, dem Freundemeiner jüngern Jahre nun meinem Bruder verspreche ichBrndertrene bis in den Tod.

Loilise lzum OberkommissSr). Werden Sie Ihre Tochterlieben? an ihren kindlichen Diensten Freude haben, lieberVater?

Gbcr Kommissär. Ja, meine Tochter!

La ui sc. Ihre Freude, Ihr Zeitvertreib wird mein einzigerGedanke seyn.

Gder Kommissär. Ja! liebes Kind, wollen Sie Sich mei-ncr annehmen? Gott thut mir viel Gutes! Verlor mein liebesWeib, und hatte niemand, der mein Alter Pflegte und mir zu-sprach, wenn die Last zu schwer wurde und habe nun so eineherrliche Schwiegertochter und was mir die größte Freude macht,sie hat gerade die Art deiner seligen Mutter wenige Worteaber das Herz im Auge so ein Herz, von dem mau Trostnehmen kann in dieser unruhigen Welt Meine gute Charlotte,wenn du noch da wärest! wenn du wüßtest, daß mir's noch sogut geht, nehmt mir's nicht übel ich muß weinen wenn ichan die gute Frau denke sie war gar zu gut

Üuhbcrg Vater. Weinen Sie. Es ist ein tröstender