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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
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laßt, scheidet man von einem Freunde. (Er breitet die Zeichnungauf den Tisch hin). Ich sehe Dich an der Warte sitzen und michund die Uebrigen die Natur im glühenden Sonnenuntergängeverherrlicht. Das war ein Tag!

Unhkcrg Sohn, (seufzend). Das war ein Tag!

Sekretär. Nenne mir einen Deiner jetzigen Tage, dessenDu einst Dich erinnern möchtest-

Unhlirrg Sohn (seufzt).

Sekretär. Schade, daß Du in dieser Kunst nicht weitergegangen bist!

kuhkerg Sohn. Schade? (Von ihm weg.) Schade umvieles I

Sekretär (sich rasch zu ihm wendend). Ja Wohl! Auch in derPoesie hast Du interessante Sachen geliefert. Das schläft nunalles! Sogar für Musik bist Du todt!

Unhkcrg Lohn. Das wird alles wieder kommen!

Sekretär.

Wie gern möchte ich das hoffen!

Uu hkcrg

Sohn. Hast Du gar keine Hoffnung von mir,

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ehrliche Seele?Sekretär

Du verlierst mit jeder Stunde

von Deinem

innern Gehalt!

(Seufzt.) Wie es verloren geht,

werden wir

nicht gewahr!

Wer bringt in seiner ersten Kraft

wieder, was

verwüstet ist! Wohin sind die großen erhebenden Vorsätze?Weißt Du noch, wie wir auf der Universität nns freuten, nachund nach dem Aktcnstyle aus dem Wege zu gehen wie wiruns ärgerten, daß die Richter den Menschen nicht begreifen könn-ten wie wir nns beredeten, wenn es einst an nns kommenwürde, in den Gerichten, ohne Schwärmerei, mit Ernst Guteszu tbnn!

Unhkcrg Lohn. Wohl weiß ich das!