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Sekretär. Ruhberg!
Nuh borg Sohn. Du sichst mich so wehmüthig an.
Sekretär. Ich kann nicht anders.
Nu Hberg Sohn. Hoffest Du nichts mehr von mir?
Sekretär. Darüber haben wir sprechen wollen. Du hastja aber nicht Zeit dazu.
Nu Hberg Sohn. Was willst Du mit dieser Zeichnung?
Sekretär. Ich will ein Andenken von Dir besitzen — undmöchte gern ein Andenken in Dir ansfrischen!
Nu Hb erg Sohn. Glaubst Du, daß wir bald scheidenwerden?
Sekretär (nimmt die Zeichnung). Wer kann das wissen! (Erbetrachtet sie am Tische).
Nuhbcrg Sohn (geht einige Schritte). Du bist sehr ernsthaft l
Sekretär (ohne ihn anzusehen). Wer ist es nicht, wenner Deine Lage fühlt! — Du bist dahin gegeben. Bist nicht mehrHerr Deines Schicksals, Deines Thuns — wer weiß, wie Du en-den wirst! Da ich nun viel auf Dich halte, so laß mich das Blattaufheben, bis man sieht, wie es mit Dir gehen kann! Ich habeimmer viel auf das Stück gehalten. (Hebt die Zeichnung auf.) Dasist dann doch gerettet! — Es ist eine herrliche Zeichnung — andem Tage, da Du Ritau das Leben gerettet hattest, ward dießangelegt! (Er scheint in der Betrachtung verloren.) Die herrlichePerspektive! In kleinen Zügen die weite Schöpfung so groß dar-gestellt. Bei allem, was schon über das Nämliche gesagt, gesun-gen und gemacht worden ist — so kühn, so neu uni. doch sowahr. In leisen Andeutungen so unendlicher Raum für die Phan-tasie. Das ist kein Stück, davor man einst vorüber gehen undsagen wird, „es ist schön." Es gibt Dein en Blick. Indem manes sieht, ist man der Künstler, der es schuf; wenn man es ver-