Sekretär. So recht! Nun haben wir uns wieder ge-funden! Ich wäre auch eher nicht abgegangen. Könntest Du auchmich entbehren; ich kann Dich nicht missen. Die Freundschaf,ten in jener Zeit geschloffen, woher die unsere stammt, haltenim Sturme und reichen über das Grab hinaus! Hat sich auchzwischen uns beide eine Weile her die große Welt geworfen —
Knhbcrg Sohn. Es wird auch mehr davon gesprochen alswahr ist.
Sekretär. Wie es denn zu gehen Pflegt. So wollen wirdoch —
Kn Hk erg Lohn. Hast Du noch etwas zu sagen? Esthut mir leid, aber wahrlich, eine Pressante Angelegenheit ruftmich fort!
Sekretär. So? Schenke mir nur wenige Augenblicke fürmanche Monate, die mir bei Dir verloren gegangen find. Zwarhat mich jetzt ein sehr dringendes Anliegen zu Dir gebracht! Jn-deß — Du meinest, cs wäre jetzt nicht der Augenblick. Nun,— so sey es darum! Davon ein andermal. Jndeß gewahre mireine Bitte.
knhkcrg Sohn. Die wäre?
Sekretär. Ich möchte etwas von Dir haben und behal-ten, woran Dir wohl jetzt nicht mehr viel liegt. Du weißt viel-leicht nicht mehr, daß Du es gemacht hast. Ich meine die Zeich-nnng vom Sonnenuntergänge. Du machtest sie auf der Univer-sität; sie gefiel so sehr!
knhbcrg Sohn. Ah — ja! (Er öffnet das Portefeuille,nimmt die Zeichnung heraus.) Da! (Er hält sie zurück.) Du willstsie behalten?
Sekretär. Wenigstens vor der Hand.
Kn Hk erg Sohn. Ahlden!