Dir nun selbst — ich darf es nicht — Aber mich laß fort;denn nun Du alles weißt, kann ich Deinen Blick nicht mehr er-tragen. (Will fort.)
Fr. v. Wal lense ld (hält ihn auf). Bleibe — höre mich.Gib das Geld zurück —
Hr. v. Wallen seid. Nein.
Fr. v. Wallen seid. Laß mich es zurück geben.
H r. ii. Wal lense ld. Nein.
Fr. v. Wallen selb. Ich bin Dein Weib, ich bin Mut-ter, höre meine Bitte! Fritz, Dein guter Engel redet durchmich —
Hr. ii. Wallen selb. Er ist von mir getreten.
Fr. v. Wallen selb. Nein, nein, nein! Er faßt Dich, erhält Dich am Abgrunde, tritt zurück!
H r. v. WaIlrnscld. Und bettle?
Fr. ii. Wallen selb. Erhalte Dich bei der Tugend, er-halte Deinen Sohn bei einem ehrlichen Namen. Sage, wohinsoll ich das Geld tragen? Sprich! Der Augenblick ist fürchterlich.Rede! Wir wollen arm seyn. — Ich bin ja reich genug, wennich Dich als einen Tugendhaften umarme.
Hr. v. Wallen fcld. Es ist zu spät. — Mein Name istunter den guten Menschen ausgestrichen.
Fr. ii. Wal lense Id. Hier nur; aber die Welt ist groß,das Vaterland der Armen ist überall, und mit reinem Gewissenbringen wir an jeden Ort ein Kapital. Wem gehört das Geld?wohin soll ich es tragen? O rede doch, rede! Ich vergehe vorAngst.
Hr. ii. Walten seid. Ein entsetzlicher Augenblick hat dasLoos geworfen; ich habe mich selbst losgerissen von Dir; fliehemich, aber nimm das Geld.
Fr. i>. Wall en seid. Wohin soll ich es tragen — wohin?