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Hr. n. Wallcnfclb. Ich habe Dich retten wollen — undhabe Dich zu Grunde gerichtet — vergib mir, und laß dann dasSchicksal seine Streiche vollenden. (Er umarmt sie.)
Zehnter Änftritt.
Vorige. Lieutenant Stern.
Lieutenant. Weg da — Bösewicht I
Hr. v. Watte ns et) (tritt zurück).
/ Lieutenant. Wagst Du es, Dein Lasterherz an diese tugend-hafte Brust zu drücken? .Großes Unglück, Marie, fordert Ent-schlossenheit. Laß ihn, und folge mir.
Fr. v. WaltcnsclL. Ich kann nicht —
Lieutenant. Wie?
Fr. v. Watlcnsct-. Ich darf nicht.
Lieutenant. Marie, Du weißt nicht, wer er ist.
Fr. n. Wa > lensctt>. Ich weiß es. Es tritt jetzt alles vonihm zurück; er ist nun ganz allein; er ist in die weite Welt hinaus-gewvrfen, wo keine Stimme ihm mehr zürnst: wie kann ich ihnverlassen?
Lieutenant. Du bist Mutter -
Fr. v. WattcnfetL. Und Frau!
Hr. >n Wal len seid (erschüttert). Marie, folge Deinem Va-ter — Er ist gerecht, ich verdiene Deine Liebe nicht.
Fr. n. Wattcnsetd. So nimm mein Mitleiden an. Ichwill Dich nicht mehr sehen, wenn ,s seyn muß — Wenn Ihrernstes Wort mein Gelübde zerreißt — und wenn Du Dich los-reißen kannst — so will ich mich trennen; aber erst will ich Dichretten I Vater, das ist Menschenpflicht —