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4 (1859) Der Spieler [u.a.] Scheinverdienst
Entstehung
Seite
157
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Fr. ii. Waiicnfcld. Großer Gott! erbarme Dich unser!(Sie bedeckt sich das Gesicht mit dein Schnupftuche.)

Lieutenant. Dein Mann, der gnädige Herr, ist einschlechter Kerl.

Fr. n. Waltcusetd. Sie sind strenge, lieber Vater.

Lieutenant. Als die Leidenschaft Ench bethörte, Dichnnd ihn, damals hätte ich strenge seyn sollen, und Dir befehlen,laß ihn ziehen. Aber Du liebtest, weintest, sehntest Dich; erwinselte mit; Glückstränme trieben ihr Spiel mit meiner Ver-nunft, und ich sprach Ja zu Deinem Elende. Vergib mir es.Ich will jetzt sehen, wie ich es noch wieder gut machen kann.

Fr. o. Walten seid lsteht auf). Mein Mann ist strafbar,aber er verdient einige Entschuldigung.

Lieutenant. Vor dem Gericht der Liebe, recht so. Dubist ein braves Weib. Aber vor dem Richterstuhl der Ehre soll ersich stellen, dem Vater soll er Rechenschaft geben.

Fr. n. Wallcnfeld. Hören Sie mich

Lieutenant. Und wenn er da nicht besteht

Fr. n. Walten seid. Der Vater wird den Sohn väterlichrichten.

Lieutenant. Gutes Weib! ich sage es noch einmal: ichhabe aus der Welt nicht als Dich und die Ehre. Meine Ehre istoft genug von der Allmacht der Kriegsminister gekränkt. Ichbin viel gebraucht, zum Dank übergangen, gehudelt, wieder ge-braucht, nnd immer wieder übergangen worden. Nun, ich habedie Zähne zusammen gebissen, die Hand auf den Stich in die Brustgelegt, den der feindliche Karabinier mir versetzte, und gedacht: er hatallenfalls den Platz gezeichnet, wo das Ordensband liegen könnte es liegt nicht da auch gut! Das Gefühl von dem, wasmir gebührt hätte, gelte für das Band, das ich nicht habe. JederGroll wurde verschmerzt, wenn ich an Dich dachte. Nun ist aber