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4 (1859) Der Spieler [u.a.] Scheinverdienst
Entstehung
Seite
156
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Fr. v. Wallen selb. Mein Vater! mein Vater I <Giefällt ihm um den Hals.)

Lieutenant ihebt ihr Gesicht auf). Wir haben uns langenicht gesehen.

Fr. v. Wallenfels (küßt ihn, dann feine Hand). O lieberVater, wollen Sie uns endlich doch sehen?

Lieutenant. Es ist ja wohl nöthig, daß wir beide unssehen und sprechen.

Fr. ri. Wallenscld. Die Freude, die Ueberraschnng läßtmich nicht sprechen.

Llcnten a nl. Es mag wohl Deine erste Freude seyn,seit den fünf Jahren, die Du von mir weg bist; denn ich weißalles, ob Du mich gleich in Deinen Briefen nichts hast merkenlasten.

Fr. v. Wallenfels. Fünf Jahre konnten Sie zubringen,ohne mich zu sehen? ohne Ihren Großsohn gesehen zu haben?Kommen Sie doch zu meinem Karl.

Lieutenant. Hernach, hernach, liebe Marie I (Er um-armt sie.) Gott segne Dich! Du weinst? Je nun, es gehtmir fast auch so. Ich will aber nicht weinen, ich will michfreuen, daß ich Dich sehe und habe; ich habe ja ans der Weltnichts als Dich, und will Dich nun nicht mehr lasten.

Fr. v. Wallenfels. Bleiben Sie bei uns.

Lieutenant. Nein.

Fr. v. Wallenfels. Aber doch einige Zeit?

Lieutenant. Je kürzere Zeit, je besser ist es. Ich binmüde, mein Kindl <Er sctzt sich.) Setze Dich zu mir.

Fr. v. Wallenfels lsetzt sich zu ihm und nimmt seine Hand).Gott Lob, daß Sie noch so gut aussehen!

Lieutenant. Noch mag es passiren; aber Eins wird mirdes Herz brechen. Liebes Kind, Du bist eine Bettlerin.