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Hofrath. O daran ist nicht zu zweifeln. Alles stimmt zu-sammen — Ihr Onkel und der Kriegsminister, der alte GeneralBildau. Der Herr war sonst Ihrem Manne recht gut; wird ernicht einmal zu dem hingehen?
Fr. v. Wallcnfclii. Weßhalb?
Hofralh. Er war ein Freund seines Vaters — er ist reich— sehr reich.
Fr. n. Wallcnfclii. Sollte er dort Almosen fordern?
Haffrath. Was denken Sie? Nein! Ein Cavalier hilftdem andern.
Fr. n. WaIlrnfclii. Ein Mensch Hilst dem andern! MeinMnth ruht ans Menschlichkeit überhaupt.
Dritter Auftritt.
Vorige. Jakob.
Jakob. Der Haussekretär des alten Herrn von Wallenfeldwill mit der gnädigen Frau sprechen.
Fr. n. Wat len seid. Er kann kommen.
Jakob (geht ab).
Fr. v. Wallcnfclii. Mit mir? Das befremdet mich.
Hofrath. Ein kalter, unangenehmer alter Mann. Er regiertdie Seele des alten Wallenfeld, so wie seine Kapitale. Tröstlichesmöchte er Ihnen nicht viel sagen: indessen schonen Sie ihn; er istsehr wichtig für Sie. (Eicht und drückt ihr den Brief in die Hand.)Dieß müssen Sie behalten.
Fr. n. Wallcnfclii. Herr Hofrath —
Lckrctär (tritt ein, und verbeugt sich gegen den Hofrath, danngeht er vor).
Hosrath (geht ab).