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Fr. ». Wallcnscld. Damit hätten wir glücklich fepnkönnen, es ist wahr. Er hat auch manches unternommen, Stellen' und Verbindungen gesucht. Aber hat nicht seines Onkels Haßund Verfolgung ihm jeden Weg verschlossen? Verzweiflung, Ge-winnsucht machte ihn zum Spieler. Er ist unglücklich. Ziemt csmir, mit Vorwürfen sein Unglück zu vergrößern?
Hofrath. Aber - Sie zwingen mich zu sagen, was frei-lich leichter ist, ungesagt zu lasten — Sie müssen am Ende dochleben!
Fr. ». Wallcnfcld. Aber auch nur leben. So oderanders, mir gilt das gleich. Mnth zu leben habe ich wahrlich.
Hosrath. Aber — lieber Gott! wo?
Fr. v. Wall cusc Id. Gleichviel —
Hofrath. Hier — weiß ich nicht — hier —
Fr. v. Wal len selb. Lieber wo anders.
Hofrath. Ich möchte freilich rathen, baß Ihr Mann nocheinen Versuch bei dem Onkel machte. Glauben Sie nicht, daß ercs thun wird?
Fr. v. Wallcnsclli. Ich vermuthe es fast.
H ofrat hj lverlegen). Wirklich!— Sie können nicht glauben,wie es mich in Verlegenheit setzt, daß ich — eben ich, von demOnkel so begünstigt werde. ^
Fr. v. Watlcnfcld. Sie sind nach meinem Manne dernächste Erbe.
Hofrath. Auch ist er in mich gedrungen, die Heirath mitder Comtesse Bildau, die Ihrem Manne bestimmt war, zu schließen.Ich habe also nachgegeben. — Sagen Sie es doch Ihrem Manne,daß ich mit ihr verlobt werde.
Fr. v. Wallcnscld. Sevn Sie glücklich, ich wünsche esaufrichtig.