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4 (1859) Der Spieler [u.a.] Scheinverdienst
Entstehung
Seite
116
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Fr. v. Wallcnfcld. Kein Wort? also geht er unge-lesen zurück.

Hosrath. Sie demiithigen mich, wenn Sie diesen geringenBeitrag nicht annehnien. Könnte ich selbst nur mehr, oder ver-möchte ich jetzt schon mehr über den Onkel!

Fr. ri. Wallcnfcld. Sie kennen mich nicht (gibt ihn zurück),Herr von Fernau.

Hofrath. Doch doch, vortreffliche Frau. Aber Sie kennen Ihr Unglück nicht.

Fr. v. Wallcnfcld. Soll das ein Glückwunsch zu meinesMannes Geburtstage sehn?

Hofrath. Kann ich so viel Tugend und Edelmnth gleich-gültig zu Grunde gehen sehen?

Fr. v. Wallcnfcld. Lassen Sie uns davon abbrechen.

Hosrath. Was soll ans Ihnen werden?

Fr. v. Wallcnfcld. Ich bin darüber nicht in Ver-legenheit.

Hofrath. Ans Ihrem Kinde?

Fr. ». Wallcnfcld (wendet das Gesicht).

Hosrath. Aus Ihrem Manne selbst?

Fr. n. Wallcnfcld (trocknet sich die Augen).

Hofrath. Von seinem Onkel enterbt in der elendestenGesellschaft, überall schuldig verspielt er täglich große Summen,ohne daß er denkt

Fr. n. Wallcnfcld. Ich bitte Sie, hören Sie ans. Nie-mals kann ich vergessen, daß die Treue, womit mein Mann mirsein Wort hielt, sein Unglück ward. Von seinem Onkel enterbt,weil ich arm und eine Bürgerstcchter bin

Hofralh. Blieben ihm noch zebn tausend Thaler; damithätte er reichlich