Hofrath. Wie? Weiß Er denn aber nicht, daß Sein Herralles verspielt hat? Alles?
3aKob. Lassen wir jeden das Seine verantworten. Daliegt Ihr Brief. (Legt ihn auf de» Tisch.) So verantworte ichdas Meine. (Geht ad.)
Höhrath. Daß so ein erbärmlicher Mensch, als Wallenfeldgeworden ist, noch einen solchen Frennb erhalten kann!
Zweiter Auftritt.
Svfrath. Frau von Wa llenfcld.
Hofrath. Liebe Cousine —
Fr. v. Wallenfeld. Herr von Fcrnan, es befremdet mich,daß Sie Sich zu nns wagen.
Hofrath. Ist nicht Wallenfelds Geburtstag beute?
Fr. v. Wallenfeld. Wer in der Familie gedenkt des Tagesohne Verwünschungen über mich?
Hofrath. Sie kennen den alten Onkel nicht. Er hat Stolz,cs ist wahr, er ist eigensinnig — aber er ist großmüthig; ich kannSie davon überzeugen, s
Fr. u. Wallenfeld. Mein armer Mann ist aufs Aeußerstegebracht!
Hofrath. Das rasende Spiel!
Fr. v. Wallenfeld (geht vor und sieht den Brief liegen,. Wasist das? Herr von Fcrnan — (Sie hat den Brief genommen undwundert sich.)
Hosrath. Wenn Sie meine Freundschaft zu erkennen wür-digen — kein Wort über den Inhalt dieses Briefes.!