Druckschrift 
4 (1859) Der Spieler [u.a.] Scheinverdienst
Entstehung
Seite
114
Einzelbild herunterladen
 

11L

>si>,

''»M.j.l

-^ 4 .

bin spat nach Hanse gekommen, und treibt sich bi- Augen) wennman in meinen Jahren ist-Wie viel Uhr ist es denn?

Hosrath. Sieben vorbei.

Jakob. Hm, bm! (Löscht das Licht aus.)

Hofrath. Sein Herr ist wieder beim Spiel?

3 ab ob. Das weiß Gott! Wo war' er sonst

Hosrath. Die arme Fran!

Iabob. Ja, ja! Arm sind wir geworden, das weiß dieganze Welt. Es hat ja so mancher treulich geholfen, daß der alteOnkel seine Hand abziehen mußte! Es ist kein Wunder, daßdie Desperation meinen Herrn zu wunderlichen Dingen treibt.

Hofrath. Jndeß gebe Er der gnädigen Fran diesenBrief. (Gibt ihm den Brief.)

Jakob. Herr Hosrath

Hofrath. Was ist's?

Jakob. Nehmen Sie mir den Brief wieder ab. Scpn Sieso gut.

Hofrath. Weßhalb?

Jakob. Es ist Geld darin und und nehmen Sieihn wieder.

Hofrath. Was denkt Er von mir?

Jakob. Daß mein Herr sonst von dem Gcbeimerath alsSohn und Erbe angesehen wurde, daß er jetzt verstoßen ist

Hosrath. Daran ist seine Heirath schuld.

Jakob. Daß Sie jetzt für Sohn und Erbe dort passiren,daß was weiß ich's aber ich meine, es wäre nicht rechtvon mir, wenn ich von Ihnen einen Brics mit Geld annchmcnwollte.