Sec seid. Ungeheuer!
Heinrich. Und nun — Ach, sie hat ihr Leben verwünscht.Dreimal hat sie mich umarmt, und reden wollen, und nicht gekonnt;und hat meine Hand fest an ihr Herz gedrückt.
Ucchtlcr. Dem geschlagenen Feinde baue man goldneBrücken — Laß sie kommen!
Heinrich (geht schnell hinaus).
Uech i ler. DerLkristisnus aber hat aus dem warmen Italienein laulichtes Gemüth mitgcbracht. Ei, hätte er statt des Ksrmiisein Sittenbüchlein erhandelt, was da spricht, „halte Vater undMutter in Ehren," es wäre ihm besser — Nun so heize ihm dennder Mangel ein, und treibe seine Kräfte.
Achtzehnter Auftritt.
Vorige. Madam Seefeld. Heinrich.
Heinrich. Sie müssen mir folgen — der Vater verlangtnach Ihnen.
Ucchtlcr (geht hinaus).
Sccfeld. Komm zu mir. Wen seine Kinder verlassen, derist allein in der Welt — Du bist unglücklicher, als ich.
Mab. Sec selb lstürzt in seine Arme).
Schmidt. Nehmen Sie mich als Sohn an, Madam! ichwill Ihnen alles seyn, was ich meiner Mutter bin —
Mad.Scefeld (wendet sich rasch nach ihm, und bedeckt das Gesicht).
Schmidt. Und Ihren Segen verdienen. — Sie sehen michnicht an — Verstoßen Sie mich?
Mad. Seche ld (schüttelt den Kopf und drückt seine Hand).
Sophie. Meine gute Mutter!