Kemychntcr Austritt.
Vorige. Ludwig, den Rechtler führt.
kcchtlcr. Trete Er auch mit in die Reihe der ehrlichenMänner. (Er legt ihm die eine Hand in Schmidts, die andere in desMater« Hand.) Da halte Er sich fest an. Nehme Er Vater undSchwager für ein Lineal Seiner Handlungen an; und wenn so derWeltschaum und die Hochmuthsblafen wieder aufsteigen wollen, sotrete Er sie in Gottes Namen unter Seinen Fuß. Dann lebt Erwie ein Ehrenmann. (Er geht zu Madam Seefeld.) Sie sind zer-schlagenen Geistes, Frau Gevatterin? 6rstins! Die Kur istgemacht, das Wundfieber wird sich geben. Sie erscheinen jetzt wiederals eine feine, gute, ehrliche Hausfrau, und meritiren, daß sich einalter Degenknopf vor Ihnen bücke, und Ihre Hand zum Mundeführe, was ich denn hiermit thue: (er küßt ihre Hand) für diegethane glückliche Hauptkur an dem alten ^mieo aber (er führt siezu ihm) will ich heute noch mit einem schönen Abendliede, mit lauterSümme gesungen, mein Herz ergötzen; dann mein Haupt sanftniederlegen, und schlafen wie Einer, der seine Sache mit GottesHülfe ganz gescheidt gemacht hat.
Maß. Sccfeld (umarmt ihn)
(Lee selb. Mein treuer Freund!
^Sophie. Mein zweiter Vater!
(Ludwig. Mein Wohlthäter!